„Elfenbeinturm“

Versteckt hab ich mich in meinem Elfenbeinturm, umgeben von Brücken, welche ich selbst eingerissen habe.

Viele Fenster, um die Gefahren zu erkennen, die vermeintlich auf mich lauerten, ständig auf der Hut, mich schnell in Sicherheit zu bringen.

Alte Wunden, die ich leckte in der Schwere dieses Winters, selbst wie in Blei gegossen, regungslos vieler Tage, wie erstarrt.

Tränen die geweint werden wollten, so lange unterdrückt in auferlegter Selbstbeherrschung.

Und doch …Lichtblicke, so sanft und voller Mut, getragen in die Stille der Unendlichkeit. Liebe so groß, so weit, so unabhängig von irgendjemanden und irgendwas, weil Liebe einfach ist was sie ist.

Sanftheit, sich lösend von der Wut auf die Welt und die Menschen, im Schein ihrer Blindheit und doch erkennend, dass alles einen Sinn ergibt.

Meine Arbeit, die uns nährt und mein Kind, welches mich mehr braucht als jemals zuvor, weil Halt im Moment so haltlos scheint.

Und doch und doch, der Frühling kommt. Die Hoffnung auf die Leichtigkeit, welche die Schwere vertreibt, mich begebend aus meinem Elfenbeinturm, bauend neuer Brücken zur Welt da draußen. Ich bin da, ich lebe, ich liebe.❤️❤️❤️

https://www.instagram.com/herzprojektmensch/

https://www.linkedin.com/company/66205104

https://www.facebook.com/www.herzprojektmensch.de

Auf einen Blick

Weitere Artikel

Der Brief

eines 19jährigen inhaftierten Jugendlichen an unseren Verein. Er sitzt wegen des Verdachts des Handelns mit einer größeren Menge Hasch in Untersuchungshaft. Die Festnahme erfolgte unter

„Unser Verein

steht für Hilfe vor unserer Haustür“. Mit seinem aktuellen Projekt; https://www.herzprojektmensch.de/licht-am-horizont-hilfe…/, helfen wir denen, welche ohne Hilfe sind. Bitte auch unseren vorigen Beitrag hierzu lesen.

„Drogen, das versteckte

Gesicht einer Glitzerwelt und der Verrat an unserer Jugend.“ Eine scheinbare Idylle, inmitten und umgeben von Bergen und Seen ist mitnichten ein Garant eines sauberen

„Von unseren Kindern,

unserer Gesellschaft und den Löwenmamas.“ Es gibt zwei Extreme in unserer Welt, die Welt derer, welche sich scheinbar alles leisten können und die, welche sich