„Mit Toleranz und Akzeptanz gegen die Angst“

Ob ich Angst habe in diesen Zeiten? Nein! Abgesehen von meiner „Höhenangst“, immer mal wieder aufflackernden Existenzängsten und die Gedanken um die eigenen Kinder, ein ganz klares Nein! Meine „Angst vorm Tod“ habe ich vor Jahren begraben, als ein „Geisterfahrer“ fast das Leben meiner Tochter und mein eigenes kostete. Aber eben nur fast! Unsere Zeit hier war noch nicht vorbei. Jedoch, was in mir tiefe Beklemmung hervorruft und ich denke viele, sehr sensible Menschen spürten schon seit langem einen Wandel, bevor er im Außen sichtbar wurde, ist die rigorose Schwarzweiß Philosophie, mit der Liebe mit Haß bekämpft wird. Nicht erst in unserer heutigen Zeit, in der es schon lange nicht mehr darum geht, wer eine Wahl gewinnt, sondern vielmehr darum, dem anderen Lager eine Niederlage zu wünschen, ohne sich wirklich mit der Hintergrundthematik auseinandergesetzt zu haben, sind Bewertungen, Urteile und Missgunst an der Tagesordnung. Einseitige Berichterstattungen, Vorführungen, Hasskampagnen werden von den gegensätzlichen Seiten forciert und haben mich persönlich viele schlaflose Nächte gekostet. Bis ich den Ausschalter drückte. Die Spaltung und Trennung war schon immer präsent, wird nunmehr jedoch immer offensichtlicher. Meinungen werden nicht akzeptiert und Fanatismus gewinnt immer mehr die Oberhand. Ich weiß nicht, wie oft ich das Wort „die Anderen“ tagtäglich höre und selbst in gutgemeinten Coaching Tipps geht es oft darum, sich „den Neid anderer!“ verdienen zu müssen! Ein weltweiter Trigger, in den meisten von uns nicht ausgeheilt. Die Eigenwahrnehmung noch immer gestört und in einem lebenslangen Wettkampf mit unserem eigenen Spiegelbild gefangen. Wir sind bunt, wie die Blätter des Herbstes. Wir leben von gegenseitigen Impulsen, wir können uns bereichern und der eine schläft bei Tag, der andere bei Nacht. Nehmen wir das „Andere“ aus unserem Kontext und bleiben wir beim „Ich bin“, ist viel verändert. Im Kleinen wie im Großen.

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Auf einen Blick

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