„Was ich mir vom neuen Jahr erwarte“

den Blick nach vorn, nicht so oft zurück.

Weniger Herzschmerz, Liebe satt.

Viel Nächstenliebe und weniger Selbstliebe

(irgendwann sollte dieser Kelch mal gefüllt sein und

wenn nicht, ist er eben nur halb voll).

Miteinander, statt Gegeneinander.

Gemeinsamkeit, statt Spaltung.

Weniger Schutz, mehr Öffnung,

lässt sich Schmerz nicht vermeiden und schon garnicht abtrainieren (mit keinem Coaching der Welt).

Reflektierte Verletzungen, meiner eigenen und derer, die ich noch zufügen werde, auf dem Weg meines Menschseins.

Mehr Vergebung, weniger Schuld(zuweisungen). bin ich selbst vollbeladen mit Schuld.

Authentizität. Lieber ehrliches Heulen, als aufgesetztes Fakelächeln.

Und ich heule oft. Genau genommen genauso viel, wie ich aus tiefstem Herzen lache.

Glauben und Vertrauen im Finden des Sinn des Lebens, statt in der Beweihräucherung lauter leerlaufender Selbstfindungsprozesse. Früher oder später münden sie alle in der Sackgasse. 

Ich bin wichtig, doch nicht das Wichtigste. Das ist nur Gott allein. Ich bin NICHT Gott und auch nicht fleischgewordenes Ebenbild. Ein Nachkömmling von Eva und ihrem Adam. Verführ- und manipulierbar.

Gemeinsam stark, statt schwächer allein. Mehr auf den anderen zugehend, als die Wahl des gewohnten Rückzugs. Raus aus meiner Komfortzone, über den eigenen Schatten springend.

Weniger Stillstand. Nichts wartet. Die Welt existiert auch ohne mich und will ich in ihr existieren, sollte ich meinen freien Willen sinnvoll einsetzen und mich bewegen. Geistig, körperlich, seelisch.

Das Leben ist kurz, jedoch lang genug, meine Spuren zu hinterlassen. Verwehen sie im Sand oder bleiben sie prägend? Neues Jahr, neues Glück.❤️


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