Jana Ottitsch

„Von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz“

Was ist mein Sinn des Lebens? Das ist die Frage, die sich wohl viele von uns stellen und welche uns lange begleiten kann.

Ich persönlich bin überzeugt, dass uns unsere „Berufung“ wohl quasi in die Wiege gelegt wird. Wenn wir Glück haben, erkennen wir unsere Aufgabe schon früh, oft jedoch braucht es viele Anläufe, (Ver)änderungen, mal mehr, mal weniger schwere Lebensereignisse und Erfahrungen, bis wir erkennen dürfen, wohin der individuelle Weg hinführen soll. Nicht selten mündet unsere Suche in der Sucht (nicht umsonst wird sie von ihr abgeleitet), liegt sie tief vergraben und ist uns teilweise überhaupt nicht bewusst zu suchen und fündig werden zu wollen.

Ich selbst befinde mich in der „Hochblüte 😊 meines Lebens und habe die Lebensmitte bereits überschritten. Als Mutter zweier bezaubernder Kinder, davon überwiegend als Alleinerziehende unterwegs, (meine Tochter bereits außer Haus) ist mir kein Chaos fremd und glaub mir, ich meine wirklich keines!!!…:)). Kann ich beruflich auf viele Erfolge zurückblicken, fast ausschließlich im Vertrieb, lange Zeit im Medienbereich, wie auch als Teamleiterin eines Fundraisingbüros und mit ganz viel Liebe als Mitarbeitercoach, war ich privat oft emotional und körperlich am Limit. Dazu kamen Schicksalsschläge, die mich taumeln ließen und auch mal zu Boden rissen.

Dann der entscheidende Wendepunkt, nach einer Odyssee von Verstrickungen  persönlicher und familiärer „Dramen“.  Das Erkennen und die Auflösung belastender Themen ging nicht von heut auf morgen, vieles hieß es loszulassen, wie Unverarbeitetes & Traumatas, welche viele von uns so mit sich „rumschleppen“. Und irgendwann kam der Punkt zu sagen, dass gehört jetzt nun mal zu mir, Zeit damit abzuschließen und zu vergeben. Mir und anderen. Ein alles andere als einfacher Prozess und kein „Übernacht Ding“.

Die Suche nach meinem Sinn des Lebens nahm Fahrt auf und in mir reifte immer mehr der Wunsch, meine eigenen Erfahrungen irgendwie sinnerfüllt weiterzugeben. Auch wenn nun vieles der Vergangenheit angehörte, ging es trotzdem weiter, neues  wollte angeschaut werden und stellte mich wiederholt vor Herausforderungen. Vor allem in unserer eigenen Familie rückte das Thema Sucht in den Vordergrund. Statt im Warum zu verweilen, brachte den Wendepunkt mein wachsendes Vertrauen in Gott und damit einhergehend das Erkennen meiner Aufgabe, Menschen zu erreichen, Erfahrungen weiterzugeben und helfen zu wollen, zu können. Auf Augenhöhe, aus meinem „Erleben und Durchleben“ heraus. Letztendlich habe ich alles auf eine Karte gesetzt und bin gesprungen in mein neues Leben, in der Gewissheit, dass alles gut werden wird, soweit ich den Weg des Herzens bereit bin zu folgen. Somit öffneten sich Wege, die vorher unvorstellbar waren und meine Visionen begannen bisherige, mir selbst gesetzte Grenzen zu sprengen.

Ich bin noch lange nicht am Ziel, gehört es zu meiner Mission, auch denen helfen zu können, welche noch am „Suchen“ sind und freue mich auf jeden weiteren Schritt, den ich gehen darf. Mit mir, mit dir, mit uns, Gottes Hilfe und einem wachsenden Team, welche diese Mission mit uns umsetzt.

In Liebe Jana